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Graphik: Bulletpoint Abstracts Heft 1/2021 (Deutsch)

Alfons Bauernfeind et al.: Lernen für die essbare Stadt der Zukunft. Begrünungsaktivitäten in der Stadt für ein angenehmeres Klima und bessere soziale Beziehungen

Städte spielen eine zentrale Rolle, um Antworten auf die klimawandelbedingten Herausforderungen zu finden. Intensive (essbare) Begrünungsmaßnahmen haben das Potenzial, die Hitzeentwicklung zu kompensieren, lokale Nahrungsmittelproduktion und den sozialen Zusammenhalt zu unterstützen. Dazu können sowohl Bewohner*innen der Stadt als auch Akteur*innen der Stadtverwaltung einen wirkungsvollen Beitrag leisten. Der vorliegende Artikel beschreibt anhand des partizipativen Forschungsprojekts essbare Seestadt in Wien, wie eine Bürger*innen-gesteuerte Bottom-up-Begrünung funktionieren könnte, welche Hürden dabei auftreten, welche Voraussetzungen und insbesondere Aushandlungsprozesse dafür benötigt werden, um eine grünere und essbare Stadt zu ermöglichen. Dabei bestätigt sich Lefebvres Theorie, dass Raum das Produkt sozialer Praxis ist und sich dialektisch als physisches, mentales und symbolisches Konstrukt manifestiert.

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